Bürgerliches Recht Band II: Schuldrecht. Allgemeiner Teil. by Silvia Dullinger

By Silvia Dullinger

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Jürgen F. Studt untersucht qualitativ und quantitativ, ob und inwieweit ein Change-Management-Ansatz organisationstheoretisch unterlegt werden kann und wie sich die Nachhaltigkeit eines Ansatzes in der PMI erreichen lässt. Als Fallstudie dient die Übernahme von Veba Oel und Aral durch BP, die er in der Leitung des Integrationsteams begleitete.

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2/2 Im Normalfall erfolgt die Leistungsbestimmung durch entsprechende Parteieneinigung. Die Parteien können die Bestimmung aber auch einem Dritten überlassen (s § 1056). Ebenso wird die Vereinbarung, dass die Leistungsbestimmung durch eine der Parteien erfolgen soll, für zulässig angesehen. Der Dritte oder die mit der Leistungsbestimmung betraute Vertragspartei darf dabei grundsätzlich nicht willkürlich vorgehen; insb muss die Bestimmung der Hauptpunkte nach billigem Ermessen (iSv Austauschgerechtigkeit) erfolgen.

V. Wahlschuld Bei der Wahlschuld besteht das Recht, zwischen mehreren Leistungen zu 2/18 wählen. Die Wahl kann dem Schuldner, dem Gläubiger oder auch einem Dritten überlassen werden. Im Zweifel steht sie dem Schuldner zu (§ 906 Abs 1). In der Praxis wird aber das Wahlrecht meist dem Gläubiger eingeräumt. Beispiele: Der Sieger eines Gewinnspiels hat die Wahl zwischen einem Brillantring und einer Urlaubsreise. Der Pensionsgast kann zum Frühstück zwischen Tee, Kaffee und Kakao wählen. Der Käufer einer Sitzgarnitur behält sich die Wahl zwischen verschiedenen Stoffbezügen vor.

Unterlassungsklagen setzen kein Verschulden des Verpflichteten voraus. II. Erfolgs- und Sorgfaltsverbindlichkeiten 1. Allgemeine Grundlagen Ziel eines Schuldverhältnisses ist dessen Erfüllung, das ist „die Leistung 2/6 dessen, was man zu leisten schuldig ist“ (§ 1412). Der Begriff der Leistung ist allerdings doppeldeutig: Man kann darunter nur die Leistungshandlung 3 Vgl zB OGH SZ 52/99; 56/124; JBl 1984, 492. 4 S OGH SZ 33/130. 17 §2 Leistung als Schuldinhalt verstehen (zB eine medizinische Heilbehandlung), oder man kann darüber hinaus auch den durch die Handlung herzustellenden Leistungserfolg miteinbeziehen (zB den Heilerfolg).

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