Die CSU: Strukturwandel, Modernisierung und by Gerhard Hopp, Martin Sebaldt, Benjamin Zeitler

By Gerhard Hopp, Martin Sebaldt, Benjamin Zeitler

Der soziale und politische Wandel hat die CSU in Bayern seit längerem erfasst. Nach dem Ende der Ära Strauß zeichnete sich schon ab, dass absolute Mehrheiten für die Christsozialen nicht mehr garantiert sind, sondern hart erarbeitet werden müssen. Der Verlust der eigenen Mehrheit bei der Landtagswahl 2008 stellt folglich nur den vorläufigen Endpunkt einer schon längeren Entwicklung dar. In diesem Buch werden die Wandlungen des gesamtgesellschaftlichen Umfelds in Bayern und ihre Auswirkungen auf die CSU analysiert und auf dieser foundation die programmatischen Anpassungen der Partei, die Änderungen ihrer Machttektonik sowie die Führungs- und Kommunikationsmuster betrachtet, um die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Partei differenziert beantworten zu können.

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3, 401-417. ): 50 Jahre empirische Wahlforschung in Deutschland: Entwicklungen, Befunde, Perspektiven, Daten, Wiesbaden, 235-271. V. 2009: Sowohl-als-auch: Die Bundestagswahl vom 18. / Weßels, Bernhard/ Falter, Jürgen W. ), Wahlen und Wähler. Analysen aus Anlass der Bundestagswahl 2005, Wiesbaden, 40-77. html. ): Lehrbuch der Soziologie, Wiesbaden, 195-213. Hilmer, Richard/ Müller-Hilmer, Richard 2006: Die Bundestagswahl vom 18. September 2005: Votum für Wechsel und Kontinuität, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, Jg.

Lazarsfeld und seine Forscherkollegen kamen in ihren Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass Änderungen des Wahlverhaltens eines Individuums insbesondere mit der politischen Prädisposition des sozialen Umfelds zusammenhängen. Wahlverhalten ist also erheblich durch die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe determiniert. Um dies zu unterstreichen, entwickelte die Columbia-School einen Index der politischen Prädisposition, mit dem Wahlverhalten prognostiziert werden sollte. Die drei Charakteristika waren: sozioökonomischer Status, Religionszugehörigkeit und Wohngegend.

Die Stabilität des Wahlverhaltens ist daher im Osten noch deutlich geringer als in Westen (Rattinger/ Schoen 2009: 89). 40 Herbert Maier und 2005 an der Wahl teilnahm, hat sein Kreuz beim zweiten Mal an anderer Stelle gemacht (Hofrichter/ Kunert 2009: 230-232). Bei der Wahl 2009 erreichte die Abwanderung bei den Sozialdemokraten sogar eine neue Dimension. Fast vier Millionen Stimmen gingen an die anderen Parteien verloren. Dazu kommen noch über zwei Millionen Nichtwähler (Jesse 2009: 403). Die letzten vier Bundestagswahlen offenbaren damit eine eindeutige Tendenz: Die Wechselwähler gewinnen als Wählergruppe an Stärke.

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